Verein

Die Helfer von Schloss Hürbel

Wie alles begann

Wenige Monate nach Kauf des Schlosses, am 28. März 2014, fand im Schloss ein Treffen von über 40 Interessierten aus Hürbel und Umgebung statt. Der Grund des Treffens war die geplante Gründung eines Fördervereins für das Schloss. In der lebhaften Diskussion stellte sich jedoch heraus, dass einem strukturierten Förderverein, vorerst ein sogenannter „Freundeskreis Schloss Hürbel“ vorgezogen wurde, in den sich noch am selben Abend 17 Personen einschrieben.

Freundeskreis in Förderverein „Schloss Hürbel e.V.“ überführt

Nach über vier Jahren wurde der „Freundeskreis Schloss Hürbel“ in den „Förderverein Schloss Hürbel e.V.“ überführt. Ein Beschluss der Mitglieder des Heimat- und Kulturvereines Hürbel in ihrer Hauptversammlung am 25. November 2018. Der neue Vereinszweck heißt: „Unterstützung des Schlossareals von Schloss Hürbel.“ Nach einer regen Diskussion wurden Umbenennung und Namensänderung einstimmig beschlossen.

Der Verein sieht sich zukünftig als Unterstützer von Aktivitäten im Schloss Hürbel. Schwerpunkt vom ehemaligen Heimat- und Kulturverein seit Gründung lag in der Heimatpflege und Förderung der Kultur in Hürbel. In der Mitgliederdiskussion waren sich alle Anwesenden einig, dass das Hürbeler Schloss der Mittel- und Schwerpunkt der Kultur in Hürbel ist. Die zukünftige Vereinsarbeit hier einzubringen deckt sich auch mit dem ursprünglichen Vereinszweck. 

Die neuen Schlossbesitzer wünschen sich solche Aktivitäten in Zukunft und freuten sich sehr, dass sich der ehemalige Heimat- und Kulturverein jetzt eng mit dem Schloss verbunden sieht, was nun auch in seinem neuen Namen zum Ausdruck kommt. Bei den Neuwahlen wurden Claudia Schad als 1. Vorsitzende, Anja Hofmann als ihre Stellvertreterin, Patrik Hutzmann als Schriftführer, Heike Keller als Kassiererin, Werner Keller, Dr. med. Heidrun Weinert und Egon Dietz als Beisitzer einstimmig gewählt.

Wir wünschen der Vorstandsschaft und dem neuen Förderverein Schloss Hürbel viele aktive Mitglieder, so dass das Schloss auch im Sinne seiner kulturellen Bedeutung wieder zu neuem Leben erweckt wird.

Danke an alle Helfer

„In den darauffolgenden Wochen, Monaten und Jahren wurden wir tatkräftig von den Mitgliedern des Freundeskreises unterstützt. Unendlich viele Helferdienste wurden für das Schloss geleistet, ohne die wir längst nicht so schnell und soweit gekommen wären. Unsere Wertschätzung geht an unsere Helfer, die wir hier nicht alle namentlich erwähnen können. Herzlichen Dank für Ihre/Eure Hilfe, die ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung von Schloss Hürbel ist und Teil seiner Geschichte bleiben wird.“

Egon Dietz und Dr. med. Heidrun Weinert

Besonderer Dank geht an

Freunde, Nachbarn und Dauerhelfer Alfred Barth und Claudia Schad, Mutter Elisabeth und die Kinder Lisa, Jana und Simon 
Sie haben uns als Neuankömmlinge in Hürbel in ihre Familie aufgenommen. Während der Bauphase unserer Wohnung im Schloss haben bei ihnen gewohnt. Vom ersten Tag an sind sie für uns da. Sie springen immer und überall ein, wo „Not am Mann oder Frau“ ist und kümmern sich liebevoll um das Schloss, wenn wir nicht da sind. Das ist nicht selbstverständlich – es ist großartig.

Freunde, Heike und Bernd Keller mit ihrem Sohn Philpp und Karl Grimm
Die Männer hatten sich mutig an das Mulchen unserer Weide gemacht, Bäume umgesägt, den Bagger und den Radlader repariert. Bernds Frau Heike, die uns seitdem auch immer wieder in allen Lebenslagen hilft, z.B. mit einer Einbauküche für unsere Arbeiter.

Konrad Schaible und Franz-Josef Sipple
Nach einem Hilferuf, kurz nach Kauf des Schlosses, fertigten sie spontan vier Halterungen für den höchsten Kamin auf dem Schlossdach an, was den drohenden Abgang verhinderte.

Berta Rettenberger
Sie unterbricht uns manchmal bei der Arbeit, in dem sie einen frisch gebackenen Kuchen vorbei bringt.

Gerlinde Langendorf, Christina Laux und Philip Geis
Sie haben uns geholfen, in Windeseile den Müll aus dem Nebenhaus zu bringen.

Tom Wierling
Im August 2014 fand ein Grillabend statt. Und erneut waren viele Helfer der Einladung gefolgt. Leider war die Temperatur so niedrig, dass unser Grillmeister seine Wirkungsstätte in die Schlossküche verlegen musste. Wir verbrachten einen kurzweiligen und interessanten Abend zusammen.

Tom ist nicht nur ein guter Grillmeister, hin und wieder ist er auch mit der Motorsäge auf dem Schlossgelände unterwegs.

Josef und Monika Schad
Josef hilft uns mit seinem Traktor und dem Kippanhänger, wenn wir im Garten Boden umschichten müssen oder bringt uns Mineralbeton und nimmt Bauschutt mit.

Monika kümmert sich liebevoll um das Rosen- und Blumenbeet vor dem Haupteingang des Schlosses und bringt Obst und Gemüse vorbei.

Andi Schad
Herr über unseren Bagger, ist Maschinenführer von Beruf und geht feinfühlig mit großem Gerät um. Er hat damit uns schon viele Stunden harte Handarbeit erspart.

Jonas Hagmann und Familie
Jonas kümmert sich liebevoll um unsere großen Bäume im Schlosshof und auf der Wiese im Westen. Hin und wieder klettert er auch in unseren 13 Meter tiefen Brunnen, um Hineingefallenes heraus zu holen.

Uli Gräser
Mit seinen Maschinen und Geräten, die wir ausleihen durften, war es möglich, teure und zeitintensive Arbeiten kostengünstig zu erledigen. Das ist nicht selbstverständlich.

Ben Stanic
Mieter einer Garage im Schloss, half uns direkt nach dem Kauf des Schlosses mit vielen handwerklichen Tätigkeiten. Was hätten wir ohne ihn gemacht?

Armin Härle
Armin hat ein Fuhrunternehmen und springt immer dann ehrenamtlich ein, wenn wir Bauschutt abzutransportieren oder Sand und Mineralbeton anzuliefern haben.

Hans Wild
Hans ist ein ganz besonderer Mensch und ebenso seine Ehefrau Lisbeth, die in Laubach wohnen. Nach dem Tag der offenen Tür 2017 rief er uns an und erzählte, dass er an diesem Tag im Schloss war und gesehen hat, dass wir noch so viel zu tun haben. Er würde uns gerne helfen und sagte gleich dazu: „ich will auch nichts dafür.“

Seit Oktober 2017 hat er hunderte Arbeitsstunden geleistet. Hans hat den großen, alten Herd in der Küche entrostet und eingeölt, dass er heute wieder das Schmuckstück das Raumes ist. Die große Mooreichentreppe über drei Stockwerke hat Hans komplett abgerieben und eingeölt, alle Türen im Erdgeschoss aufgearbeitet, die Fenstergitter und bis jetzt mehr als 35 Fenster im Nebenhaus und in der Remise gestrichen.

Kein Dank und keine Wertschätzung ist groß genug, um auszudrücken, was Hans`s Arbeit für uns bedeutet. Dass er nur wenige Monate nach einem Unfall mit komplizierter OP wieder ins Schloss kam und „seine“ Fenster weiter strich, weil er es unbedingt wollte, ist für uns ein Wunder. Es macht ihn glücklich, hier zu sein und für uns gehört Hans zur Familie. Er ist einer der guten Geister hier, die einen großen Anteil an der Verschönerung des Schlosses haben. Ihn wieder bei guter Gesundheit und lebensfroh zu sehen, freut uns unendlich. Seiner Ehefrau Lisbeth gilt gleicher Dank.

Wir könnten diese Liste noch weiterführen. Manch eine/r möchte lieber inkognito bleiben. Das respektieren wir.

Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken.

– Goethe –

Freundeskreis/ Förderverein

Sie möchten mehr über den Freundeskreis/Förderverein wissen? Möchten Sie dabei sein und das Team unterstützen? Oder haben Sie ein andere Idee, die dem Erhalt des Schlosses nützen könnte. Dann sprechen Sie uns an.